1936/37 - Restaurierungsmaßnahmen in der Schlosskirche
Nach wiederholten Konfessionswechseln innerhalb des 18. und 19. Jahrhunderts, die stets mit der Umgestaltung der Ausstattung verbunden waren, blieb der Kirchenraum lange Zeit ungenutzt. Bevor man die Schlosskapelle erneut nutzen konnte, wurde in den Dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts eine Instandsetzung notwendig. Unter Aufsicht des Landesamt für Denkmalpflege restaurierte man daraufhin sowohl das Deckengemälde von Carlo Carlone, die Ausstattung aus Stuckmarmor sowie die reiche Vergoldung an Säulenkapitellen und insbesondere am Altar.
Im Frühjahr 1937 feierte die katholische Pfarrgemeinde ihren ersten Gottesdiensten nach Abschluss der Restaurierungsmaßnahmen in der Schlosskapelle.