Schloss Monrepos

In einem Seegarten liegt das Lustschlösschen Monrepos. Die schnurgerade, drei Kilometer lange Seeschlossallee von Schloss Favorite aus weist den Besucherinnen und Besuchern auch heute noch den Weg.

König Friedrich I. vor Schloss Monrepos

Erbaut wurde Monrepos unter Herzog Carl Eugen in den Jahren 1758 bis 1764 auf einem aufgeschütteten Gelände. Den Sommer über sollten sich darin "gnädigste Herrschaften mit plaisir divertiern können". Das barocke Schlösschen lag, nachdem Carl Eugen sein Interesse anderen Bauten zugewandt hatte, mehrere Jahrzehnte im Dornröschenschlaf.

Schloss Monrepos, Seeseite

Erst unter Herzog Friedrich II. und seinem Hofbaumeister Thouret wurde es im klassizistischen Stil umgestaltet und möbliert, um einen angemessenen Rahmen für Jagdfeste zu bieten. Man ließ auch den Spiegel des Sees absenken und gestaltete aus dem geometrischen Garten nach dem Geschmack der Zeit einen englischen Landschaftsgarten. Auch heute noch kann man jedoch eine Kahnpartie auf dem idyllischen See unternehmen. Sie fällt nur schlichter aus als zu Herzog Carl Eugens Zeiten, als noch aus Venedig herbeigeschaffte Gondeln von echten Gondolieri gelenkt wurden.

Das Schloss befindet sich im Besitz des Hauses Württemberg und kann nur nach besonderer Vereinbarung besichtigt werden.

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Technische Beratung, Gestaltung, Konzept und Umsetzung: Ralf Gatzki und Friederike Rook