Stilgeschichte

Schloss Ludwigsburg ist von drei aufeinanderfolgenden Stilepochen geprägt.

Der Ehrenhof des Ludwigsburger Schlosses

Das einst flach gedeckte, sehr italienisch wirkende Alte Corps de Logis (Alter Hauptbau) ist mit locker angefügten Galerien, Pavillons und Seitenflügeln verbunden. Er steht in der Tradition der italienisch geprägten böhmisch-österreichischen Architektur des frühen 17. Jahrhunderts.

Typisch für den barocken Stil der Eberhard-Ludwigs-Zeit sind:


Neues Corps de logis mit Südgarten

Der junge Herzog Carl Eugen versuchte das Innere des weitläufigen Barockschlosses nach seinem Geschmack zu verändern. Der oft schwerblütige Prunk der Zeit Eberhard Ludwigs weicht dem leichteren Rokoko-Dekor.

Typische Dekorationen der Rokokozeit:

Schreibschrank

In der Zeit um 1775 wandelt sich der Geschmack: Allmählich vollzieht sich der Übergang vom leichten Dekor der Rokokozeit zur Geradlinigkeit des Klassizismus. In Schloss Ludwigsburg findet man diesen Stil vor allem im Neuen Hauptbau.

Unter König Friedrich hält der Stil des französischen Empire Einzug, der aus ägyptischen und griechisch-römischen Vorbildern seine imperiale Ausstrahlung bezieht.

Trumeau mit Wandtisch

Typische Dekorationen des Klassizismus und des Empire:

 

 

 

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Technische Beratung, Gestaltung, Konzept und Umsetzung: Ralf Gatzki und Friederike Rook