Detail aus dem Lapidarium im Residenzschloss Ludwigsburg

Versteinerte Götter und Helden

Das Lapidarium

Sie schmückten einst die Dächer, Giebel und Gärten der barocken Residenz. Um sie zu schützen, stehen sie jetzt im Lapidarium von Schloss Ludwigsburg und sind so aus nächster Nähe zu betrachten: die überlebensgroßen Sandsteinfiguren der Götter, Helden, Nymphen und Fabelwesen.

Skulpturen im Lapidarium des Residenzschlosses Ludwigsburg; Foto: SSG

Überlebensgroß in Stein gemeißelt.

Geschützt vor Wind und Wetter

Im Laufe der Jahrhunderte mussten sie Einiges über sich ergehen lassen. Der helle Sandstein der Figuren litt nach über 200 Jahren im Freien – unter den Umwelteinflüssen und unter der Witterung. Um sie vor dem Zerfall zu bewahren, wurden sie durch Kopien ersetzt. Die originalen Schönheiten fanden ein neues Zuhause in der ehemaligen Silberkammer im Erdgeschoss des Neuen Hauptbaus. Die beiden Gartensäle mit ihren gewölbten Decken bieten einen passenden architektonischen Rahmen für das Lapidarium.

Meisterwerke der barocken Bildhauerkunst

Obwohl die Sandsteinfiguren auf den Dächern von Schloss Ludwigsburg immer nur von Ferne zu sehen waren, sind sie von hoher künstlerischer Qualität. Sie stammen von bedeutenden Bildhauern am württembergischen Hof wie Andreas Philipp Quittainer, Carlo und Giorgio Feretti, Christian Friedrich Wilhelm Beyer und Pierre François Lejeune. Die Ausstellung präsentiert einen Blick auf die eindrucksvolle Schönheit der barocken Skulpturen von der Erbauungszeit des Schlosses bis zum Ende des 18. Jahrhunderts.

Detail aus dem Lapidarium des Residenzschlosses Ludwigsburg
Detail aus dem Lapidarium des Residenzschlosses Ludwigsburg
Detail aus dem Lapidarium des Residenzschlosses Ludwigsburg

Selbst wenn sie nur aus der Ferne zu betrachten waren, sind sie von hervorragender künstlerischer Qualität.

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