Eines der grössten Barockschlösser Deutschlands

Residenzschloss Ludwigsburg

Residenzschloss Ludwigsburg, Wanderfalke; Foto: Dr. Udo Rühl
Das Schloss als Heimat einer geschützten Tierart

Die Wanderfalken

sind zurück

Im letzten Jahr nahmen zum ersten Mal Wanderfalken das Nistangebot auf dem Dach von Residenzschloss Ludwigsburg an. Jetzt sind die außergewöhnlichen Vögel der raren Spezies zurückgekehrt. Über viele Jahre waren sie bedroht, heute sind sie besonders geschützt. Das Monument bietet den seltenen Tieren einen Lebensraum.

Residenzschloss Ludwigsburg, Wanderfalken; Foto: Dr. Udo Rühl

Die Wanderfalkenfamilie, die 2018 das Nest bewohnte.

WANDERFALKEN IM SCHLOSS

Inzwischen zählen Wanderfalken zwar nicht mehr zu den bedrohten Tierarten, dennoch sind sie sehr selten. Vogelexperten schätzen 260 bis 280 Wanderfalkenbrutpaare in Baden-Württemberg. Im Kreis Ludwigsburg sind es etwa drei bis vier Paare. Das Residenzschloss wird zum Lebensraum seltener Tiere, denn zum zweiten Jahr in Folge akzeptieren Wanderfalken das Nistangebot auf dem Dach des Monuments.

 

IMMER AUF DEM NEUESTEN STAND

Die Entwicklung der Jungvögel ist spannend: Im März legen Wanderfalkenweibchen drei bis vier Eier, die es dann circa 32 Tage ausbrütet. Wenn die Jungen im Mai das Nest verlassen, kann man ihre ersten Flugversuche beobachten. Als Service für alle Tierfans – und solche, die es werden wollen – informiert das Wanderfalken-Nist-Barometer über die neuen Schlossbewohner mit aktuellen Fotos.

Residenzschloss Ludwigsburg, männlicher Wanderfalke; Foto Dr. Udo Rühl
Residenzschloss Ludwigsburg, weiblicher Wanderfalke; Foto Dr. Udo Rühl

Das diesjährige Wanderfalkenpärchen: links das Männchen und rechts das Weibchen. Bislang sind sie gemeinsam zu entdecken. Sobald die Brutzeit begonnen hat, sind sie nur noch abwechselnd zu sehen.