Eines der grössten Barockschlösser Deutschlands

Residenzschloss Ludwigsburg

Entwurf eines Projekts der Kostümakademie Ludwigsburg; Foto: Dr. Eva Maria Schneider-Gärtner
Genau betrachtet

Besuch im Modemuseum

Die erste Phase des seit März 2014 laufenden Projekts „Die Schneekönigin: Mode zur Zeit der Romantik“ der Kostümakademie im Residenzschloss Ludwigsburg führte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ins Modemuseum im Festinbau von Schloss Ludwigsburg.

Blick ins Modemuseum im Residenzschloss Ludwigsburg; Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Norbert Stadler

Blick ins Modemuseum.

Betrachtung der Orginale

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer betrachteten mit Frau Dr. Schneider-Gärtner im Modemuseum detailliert die einzelnen Exponate. Die Kinder lernten dabei, welche Kostümmerkmale charakteristisch für eine Zeit sind. Sie stellten fest, durch welche kostümhistorischen Details sich die Gewänder der behandelten Zeit von den Roben der vorangegangenen und nachfolgenden Epochen unterscheiden. Es ging darum, ein tieferes Verständnis für Mode zu entwickeln und zu erfahren, woher Mode kommt und woraus sich die unterschiedlichen Erscheinungsformen der Mode entwickelt haben.

Projektteilnehmerinnen und -teilnehmer im Modemuseum des Residenzschlosses Ludwigsburg.; Foto: Dr. Eva Maria Schneider-Gärtner
Projektteilnehmerinnen und -teilnehmer im Modemuseum des Residenzschlosses Ludwigsburg.; Foto: Dr. Eva Maria Schneider-Gärtner

Projektteilnehmerinnen und -teilnehmer im Modemuseum des Residenzschlosses Ludwigsburg.

Mode der Romantik im Modemuseum im Residenzschloss Ludwigsburg; Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Norbert Stadler

Mode der Romantik.

Wichtige Eindrücke

Den Kindern und Jugendlichen ist bei ihrem Besuch ganz besonders aufgefallen, dass die Mode dieser Epoche deutlich die politische Entwicklung der damaligen Zeit widerspiegelt. Wie nach dem Wiener Kongress reaktionäre Gedanken die Politik prägten, so erlebte der Reifrock als Krinoline sein Comeback. Auch wurde die Taille bei Damenkleidern erneut sehr schmal und das Korsett galt wieder als unerlässlich. Die sich an antiken Gewändern orientierenden Chemisen ohne jegliche Unterkonstruktionen waren schnell unmodern.